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Adaptive und modulare Architekturen

Kompetenzfeldverantwortliche:

ursulagoltz.png Prof. Dr. Ursula Goltz

andreasrausch.png Prof. Dr. Andreas Rausch

 

Softwaresysteme müssen viele Produktvarianten unterstützen, einen hohen Grad an Wiederverwendbarkeit aufweisen, langlebig und weiterentwickelbar sein und dabei trotzdem hohen Qualitätsanforderungen genügen. Diesen Herausforderungen kann man mit adaptiven und modularen Architekturen entgegnen. Im entsprechenden Kompetenzfeld Adaptive und modulare Architekturen wird z. B. an der modellbasierten Entwicklung mit Unterstützung von Produktvarianten, Wiederverwendung und Evolution geforscht. Außerdem geht es hier um den Entwurf von modularen Architekturen sowie das Messen und Bewerten von Architekturerosion und kontinuierliche Architekturverbesserung.

Beispielprojekt: „Renovierung“ einer über die Jahre degenerierten Softwarefunktion zur Regelung des Unterdrucks im BKV

  • Zuvor monolithische Funktion bei jedem Zulieferer in die zahlreiche Varianten und zum Teil vom BKV unabhängige Funktionen integriert waren
  • Nicht mehr handhabbar bei Weiterentwicklungen
  • Neue Architektur modular und einfach erweiterbar (z.B. um (Soft-)Sensoren oder Aktuatoren)
  • Weiterentwicklungen ohne „Umweg über Zulieferer“ möglich 
  • Bereits die Erstversion des neuen BKV nahezu fehlerfrei